Der Theologe und Reformator Johann Eck (nicht zu verwecheln mit Johannes Eck), ein fränkischer Reformator stand in Kontakt mit Vadian
und anderen Personen der Reformation an der Universität Wien.
Den Mangel, daß die Philosophen nicht immer Beweisbares getan hatten, hatte der fränkische Theologe Eck bereits 1509 in einer Rede in Freiburg angeführt, wie es schon früher Augustinus, Laktanz, Clemens, Iustin und Eusebius getan haben.
Als "Philosophengeißel" wollte Eck indes nicht gesehen werden, und so schloß er eine Apologie zum Lob der Philosophen an, indem er sie mit Cicero als Lehrmeister des Lebens bezeichnet und mit Paulus hierin lobt, in ihren Irrtümern jedoch tadelt.
Weil die drei Wiener Gelehrten (Vadian, Gamp, Tannstetter) ihm während der Disputation mit Freundlichkeit und Wohlwollen entgegengekommen waren, während es zur gleichen Zeit eine ganze Reihe von mißgünstigen Neidern, die ihm übel nachredeten, hatte, widmete Eck ihnen diese kleine Schrift.
In den nachfolgenden beiden Unterrubriken ist diese einmal im Original in lateinischer Schrift und Sprache und einmal auf deutsch (in lateinischer Schrift) zu finden.